Tabellenführung weiter im Blick / Thuine schlägt Salzbergen mit 4:0

Am Freitagabend lieferte die Zweite Mannschaft der Germanen ein blitzsauberes Spiel gegen die Fünfte der Alemanen aus Salzbergen ab und konnte hochverdient die drei Punkte in Thuine behalten.


Unter der Regie des Duos Carsten „Benno“ Bruns und seinem Namensvetter Robert tasteten sich beide Teams zuerst einmal ab. Das Spiel war geprägt von einigen Fehlern und Unkonzentriertheiten, die beide Mannschaften aber nicht auszunutzen wussten. Gefährlich wurde es nur nach Standards, die wieder von Niklas Brüggemann und Freddy Kock getreten wurden. Mitte der ersten Halbzeit ging die Zwote durch einen sehr schönen Spielzug in Führung. Nach einem schönen Pass von Innenverteidiger „MTM“ zündete „Jasim the Dream“ den Turbo auf der rechten Seite an und ließ den Salzbergener Verteidiger nur seinen Staub übrig. Seinen überragenden Querpass wusste Kapitän Dirty zu nutzen und schieb zur 1:0 Führung ein. Das ein Schuss aus 5m eine schwierige Angelegenheit sein kann, bekamen die Zuschauer im weiteren Verlauf des Spieles noch zu sehen. Anschließend plätscherte das Spiel ein wenig vor sich her, bis Torhüter Tim Gebbe dachte: „Was Robin Zentner kann, das kann ich schon lange!“ Nach einem Rückpass war er gedanklich schon beim Pausentee, bis er bemerkte, dass das Spielgerät sich gar nicht mehr an seinem Fuß befindet, sondern sich auf dem Weg in Richtung Tor gemacht hatte. Souverän konnte der Ball jedoch einige Meter vor der Linie gestoppt und die Situation bereinigt werden. Kurz nach dieser Szene musste Jannik Lübben verletzungsbedingt ausgewechselt werden, der sich vermutlich eine Oberschenkelprellung dritten Grades zugezogen hat, trotzdem aber am Abend stark am Glas vertreten war. Herausragend! Für Ihn kam Nicolas Holle in die Partie, der kurz darauf unter einem Ball dermaßen drunter hersegelte, dass mit Ihm das Olympische Segelteam in Tokio Gold geholt hätte. Die anschließende Chance wussten die Gegner aber nicht zu nutzen. Danach pfiff der Schiedsrichter auch schon zum Pausentee, wo Coach Robert die Jungs nochmal motivierte und einen wichtigen Satz mit auf dem Weg gab: „Die ersten 10 Minuten müssen wir wach und da sein!“ Pep Guardiola oder Julian Nagelsmann hätten es nicht besser analysieren und sagen können.


Und wach und da war die Truppe! So tanzte Ronny in der 46. Minute die ganze Salzbergener Defensive aus und zog aus 20m trocken ins untere linke Eck ab. Das der Torhüter einen großen Anteil an diesem Tor hatte, darf aber auch ruhig an dieser Stelle erwähnt werden. Der Coach der ersten Mannschaft Benny Jose griff nach dieser Aktion direkt zum Hörer, um sich bei Mino Raiola nach dem Status des Spielers zu erkundigen. Dieser teilte ihm aber nur mit, dass Ronny nur von Spiel zu Spiel denke und den Aufstieg mit der Zweiten fest im Blick habe. Man darf also gespannt auf die Sommertransferphase sein! Zurück zum Spiel: Nun entwickelte die Zweite echte Spielfreude und konnte wenig später in Person von Niklas Brüggemann auf 3:0 erhöhen. Dieser setzte den Ball nach einer sehenswerten Kombination auf der linken Seite millimetergenau ins untere rechte Eck. Die Salzbergener wussten nun gar nicht mehr, wo vorne und hinten ist. Aus diesem Grund konnte Dirty auf 4:0 in der 62. Minute erhöhen. Seine Flanke in die Mitte landete „gewollt“ in das Netz des Tores. Von diesem Zeitpunkt an verwalteten die Germanen das Ergebnis und erspielten sich noch einige Chancen. Alle Entlastungsversuche des Gegners prallten am Defensivgespann Geerdes und „MTM“ sowie Staubsauger Freddy ab, die ein bockstarkes Spiel absolvierten. Den Höhepunkt des Spiels lieferte aber „Spielertrainer“ Carsten Bruns. Eingewechselt vollbrachte dieser das Kunstwerk den Ball aus 5m ins „quasi“ leere Tor nicht unterzubringen. Die Vorlagengeber Ronny und Robert sowie der ganze Germanenpark trauten ihren Augen nicht. Im Anschluss erzählte der Stürmer der Presse, dass er sich gedanklich schon beim „Duksch Jubel“ gesehen hatte. Mein Fazit: Eine Goretzka Frisur auf dem Kopf, macht einen noch lange nicht zur Maschine! Der Schiedsrichter hatte nach dieser Szene auch genug und beendete das Spiel.

Die Zweite konnte das Spiel am Ende mit 4:0 gewinnen und verabschiedete sich somit ordnungsgemäß in die Winterpause. In dieser wird mit Sicherheit noch an der ein oder anderen taktischen Schraube gedreht werden, sowie an der Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor gefeilt werden. Der Aufstieg bleibt dennoch weiter fest im Blick! An dieser Stelle wünscht die Zweite Mannschaft seiner treuen Anhängerschaft bereits jetzt schon frohe Festtage und hofft, dass die Fans auch 2022 in die Festung „Germanenpark“ stürmen!